Donnerstag, 17.05.2012
LfL in Grub: Kommunikationszentrum für die Tierhaltung ausgebaut
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hat am Standort Grub im Rahmen der Landtechnisch-baulichen Jahrestagung 2011 ein neues Mehrzweckgebäude eröffnet.
Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (2. v. r.) überreichte zur Eröffnung einen symbolischen Holzschlüssel an LfL-Präsident Jakob Opperer (Mitte). © LfL
Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überreichte dazu einen symbolischen Holzschlüssel an LfL-Präsident Jakob Opperer. Der neue lichtdurchflutete Tagungssaal und die funktionelle Bauweise mit viel Holz fanden lobende Worte bei den zahlreichen Ehrengästen.
Die offizielle Eröffnung mit der Tagung zum Thema ›Tierhaltung in Bayern – Quo vadis?‹ war bestens geeignet, die Bedeutung des LfL-Standorts Grub als Kommunikationszentrum für die Tierhaltung zu unterstreichen. Die kompetenten Experten beleuchteten nicht nur die Märkte und weltweiten Entwicklungen und fanden damit Erklärungen für Preis- und Verbrauchertrends. Ebenso wurden Neuerungen in Stallbau und Technik vorgestellt sowie Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Kommunikation mit den Verbrauchern aufgezeigt.
Die Frage ›Tierhaltung in Bayern – Quo vadis?‹ lockte zahlreiche Gäste nach Grub, und die teils unterschiedlichen Perspektiven von Politik, Forschung, Beratung, Verbänden und Industrie gaben vielfältige Antworten.
Als Ressortforschungseinrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) soll die LfL konkrete Handlungsempfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis erarbeiten und die Politik fachlich beraten. Ganz entscheidend für den Erfolg der Arbeit sind eine große Transparenz und der Wille zu einer engen Kooperation mit der universitären Forschung, der landwirtschaftlichen Praxis und Forschungseinrichtungen anderer Länder.
Das neue Lehrschau-Konzept basiert auf einer engen Verzahnung zwischen Forschung, Beratung, Herstellern und den Landwirten. Der Austausch soll dabei in beiden Richtungen erfolgen: aus der Forschung und Entwicklung hin zu Industrie und Praxis sowie umgekehrt. Aufgabe der Lehrschau ist es, Landwirten, Beratern und der interessierten Öffentlichkeit einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik und des Bauens in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu geben. Thematische Infotage, z. B. zum Automatischen Melken, zur Kälberhaltung oder zu Fotovoltaik, vermitteln den Besuchern einerseits theoretisches Hintergrundwissen, zeigen aber auch praktische Beispiele und beispielhafte Lösungen auf. © LfL
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