Mittwoch, 16.05.2012
Image der Landwirte: Besser als gedacht
Die bekannten Klischees über den Beruf des Landwirts sowie die Agrarwirtschaft sind offenbar nicht so stark in der modernen Gesellschaft verankert wie erwartet.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage von 24 landwirtschaftlichen Kursteilnehmern der baden-württembergischen Landbauakademie Kupferzell unter rund 200 Verbrauchern. »Insgesamt überwiegend positiv« sei das Resümee der Meinungsforscher gewesen, berichtete der Agrarbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Clemens Dirscherl.
Spontan assoziierten Befragte mit der heimischen Landwirtschaft vor allem positive Aspekte wie ›Familie‹, ›Gemeinschaft‹ oder ›hohe Verantwortung für Tiere und Natur‹. Ungeachtet dessen brächten viele Menschen mit dem Thema ›Landwirtschaft‹ auch negative Akzente in Verbindung.
Für die Mehrzahl der Befragten stelle die ›Massentierhaltung‹, besonders im Schweine- und Geflügelbereich, ein Problem dar, so Dirscherl. Dies sei für die Kursteilnehmer Anlass gewesen, das Gespräch mit dem baden-württembergischen Agrarreferenten des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Gottfried May-Stürmer, zu suchen. Dabei habe es genügend positive Ansatzpunkte gegeben, wie sich Landwirte selbstbewusst und souverän in der Gesellschaft behaupten könnten, fasste der EKD-Beauftragte zusammen. © AgE / Haubner
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