Donnerstag, 23.02.2012
Bayerische Zuchtrinder international begehrt
Zuchtrinder aus Bayern stehen im Ausland hoch im Kurs: Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mitteilte, stieg der Export von Zuchtrindern aus dem Freistaat im vergangenen Jahr um 40 Prozent.
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besucht gemeinsam mit seiner Frau die bayerischen Züchter auf der Internationalen Grünen Woche. Foto: FM
Laut Brunner gingen 2011 rund 15.000 Tiere in 26 verschiedene Länder, in erster Linie nach Italien (3060), Algerien (2276), Marokko (1674) und Russland (1521).
Dem Minister zufolge sind bayerische Rinder vor allem wegen ihrer gesundheitlichen Stabilität und Langlebigkeit begehrt: Hohe Milch- und ausgezeichnete Fleischleistung tragen beim Fleckvieh zu einer wirtschaftlichen Produktion bei, beim Braunvieh sind es der hohe Milcheiweißgehalt und die besondere Käsereitauglichkeit der Milch.
Die Qualität bayerischer Zuchtrinder und Kälber sorgt nach Aussage Brunners auch im Inland für eine rege Nachfrage: Allein im vergangenen Jahr wurden über die Zuchtverbände rund 51.000 Zuchttiere und 212.000 Kälber vermarktet. Quelle: StMELF
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